Wege aus der Gewalt

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Produktdetails

Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 sieht sich Europa vor das Ende einer Friedensordnung gestellt, die nach 1945 von den sogenannten Siegermächten ausverhandelt worden war und die anhand von Grenzen, militärischer Sicherung und Wiederaufbauhilfen eine fragile Ordnung zu etablieren suchte, die wir westliche Demokratie nennen. Doch was wäre, verstünden wird Demokratie nicht mehr als Staatsform, sondern als die Fähigkeit von lokalen Gemeinschaften, sich selbst zu verwalten? Welche neuen Formen von Verantwortung, von Souveränität und Selbstbestimmung würden aus einem ernst gemeinten Föderalismus erwachsen? Und welches politische Verständnis von Gesellschaft brauchen wir im 21. Jahrhundert für den Frieden, das fragilste und höchste Gut, das wir haben?Anhand historischer Beispiele aus Somaliland, von den Indigenen Nordamerikas und aus der zionistischen Gründungszeit des Staates Israel, aber auch anhand so aktueller Fälle wie der kurdischen Selbstverwaltung in Rojava zeichnet der Kultursoziologe Thomas Wagner die Möglichkeiten föderalistischer Konzepte als geteilter Souveränität nach und zeigt, wie sie die Selbstorganisation ethnischer Gruppen auf innovative Weise mit den Prinzipien moderner, rechtsstaatlicher Demokratien verbinden.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Thomas Wagner
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
156
Erscheinungsdatum
2025-10-30
Verlag
Matthes & Seitz Berlin

Produktkennung

Artikelnummer m0000R6AJ3
EAN 9783751820769
GTIN 09783751820769

Zusatzinfo und Downloads

Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 sieht sich Europa vor das Ende einer Friedensordnung gestellt, die nach 1945 von den sogenannten Siegermächten ausverhandelt worden war und die anhand von Grenzen, militärischer Sicherung und Wiederaufbauhilfen eine fragile Ordnung zu etablieren suchte, die wir westliche Demokratie nennen. Doch was wäre, verstünden wird Demokratie nicht mehr als Staatsform, sondern als die Fähigkeit von lokalen Gemeinschaften, sich selbst zu verwalten? Welche neuen Formen von Verantwortung, von Souveränität und Selbstbestimmung würden aus einem ernst gemeinten Föderalismus erwachsen? Und welches politische Verständnis von Gesellschaft brauchen wir im 21. Jahrhundert für den Frieden, das fragilste und höchste Gut, das wir haben?Anhand historischer Beispiele aus Somaliland, von den Indigenen Nordamerikas und aus der zionistischen Gründungszeit des Staates Israel, aber auch anhand so aktueller Fälle wie der kurdischen Selbstverwaltung in Rojava zeichnet der Kultursoziologe Thomas Wagner die Möglichkeiten föderalistischer Konzepte als geteilter Souveränität nach und zeigt, wie sie die Selbstorganisation ethnischer Gruppen auf innovative Weise mit den Prinzipien moderner, rechtsstaatlicher Demokratien verbinden.

Produktspezifikationen

Autor
Thomas Wagner
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
156
Erscheinungsdatum
2025-10-30
Verlag
Matthes & Seitz Berlin

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Artikelnummer m0000R6AJ3
EAN 9783751820769
GTIN 09783751820769

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