Grenzüberschreitungen

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Produktdetails

Es gehört zu den ältesten und produktivsten Quellen von Wissenschaft, Menschen vor den Gefahren einer unbeherrschten Natur zu schützen. In der realitätsgerechten Beobachtung und Rekonstruktion der Geschehensabläufe, die solche Gefahren hervorrufen, haben die Naturwissenschaften beneidenswerte Fortschritte gemacht. Sie konnten sie in den Dienst menschlicher Gemeinschaften stellen. Warum sind die Wissenschaften vom menschlichen Zusammenleben so weit hinter diesem Wissensfundus zurückgeblieben? Warum ist es ihnen so selten gelungen die Gefahren, die von menschlichen Gemeinschaften auf andere Gemeinschaften ausgehen, zu verstehen und zu beherrschen? Mit dieser Frage befassen sich die Texte in diesem Buch anhand ausgewählter Themen. Die Antwort des Autoren folgt Norbert Elias: Es fehlt nicht am Engagement der Humanwissenschaftler. Eher trifft das Gegenteil zu: Im Namen der sozialen Glaubens- und Wissenssysteme, die sie in den eigenen Reihen entwickelt haben, bedrohen Menschen andere Gemeinschaften, die ihre Weltdeutungen nicht nachvollziehen wollen oder können. Die sozialwissenschaftlichen Konkurrenzkämpfe sind in dieser Hinsicht, wie Karl Mannheim gezeigt hat, den alten Glaubenskriegen nicht unähnlich. Anhand von Einzelthemen legen die Aufsätze in diesem Band wissenssoziologische Skizzen vor, die fachdisziplinäre, nationale und soziale Grenzen überschreiten.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Armin Hentschel
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
228
Erscheinungsdatum
2025-06-13
Verlag
Metropolis

Produktkennung

Artikelnummer m0000P6B2V
EAN 9783731616146
GTIN 09783731616146

Zusatzinfo und Downloads

Es gehört zu den ältesten und produktivsten Quellen von Wissenschaft, Menschen vor den Gefahren einer unbeherrschten Natur zu schützen. In der realitätsgerechten Beobachtung und Rekonstruktion der Geschehensabläufe, die solche Gefahren hervorrufen, haben die Naturwissenschaften beneidenswerte Fortschritte gemacht. Sie konnten sie in den Dienst menschlicher Gemeinschaften stellen. Warum sind die Wissenschaften vom menschlichen Zusammenleben so weit hinter diesem Wissensfundus zurückgeblieben? Warum ist es ihnen so selten gelungen die Gefahren, die von menschlichen Gemeinschaften auf andere Gemeinschaften ausgehen, zu verstehen und zu beherrschen? Mit dieser Frage befassen sich die Texte in diesem Buch anhand ausgewählter Themen. Die Antwort des Autoren folgt Norbert Elias: Es fehlt nicht am Engagement der Humanwissenschaftler. Eher trifft das Gegenteil zu: Im Namen der sozialen Glaubens- und Wissenssysteme, die sie in den eigenen Reihen entwickelt haben, bedrohen Menschen andere Gemeinschaften, die ihre Weltdeutungen nicht nachvollziehen wollen oder können. Die sozialwissenschaftlichen Konkurrenzkämpfe sind in dieser Hinsicht, wie Karl Mannheim gezeigt hat, den alten Glaubenskriegen nicht unähnlich. Anhand von Einzelthemen legen die Aufsätze in diesem Band wissenssoziologische Skizzen vor, die fachdisziplinäre, nationale und soziale Grenzen überschreiten.

Produktspezifikationen

Autor
Armin Hentschel
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
228
Erscheinungsdatum
2025-06-13
Verlag
Metropolis

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Artikelnummer m0000P6B2V
EAN 9783731616146
GTIN 09783731616146

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