Weimar – Gedächtnisort und Ort der Gedächtnispolitik
Weimar – Gedächtnisort und Ort der Gedächtnispolitik
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Produktdetails
Die zentrale Bedeutung, die Weimar für das deutsche Selbstbild hat, leitet sich nicht allein davon ab, was sich dort ereignet hat, sei es um 1800 eine literarische ‚Klassik‘, die den Deutschen endlich Anschluss an die – in Weimar zugleich ausgerufene – „Weltliteratur“ verschaffte, sei es 1919 die Verabschiedung der ersten republikanischen Verfassung oder ab 1937 das KZ Buchenwald, um nur einen Teil des widersprüchlich vielgestaltigen Erbes der Stadt zu nennen. Ein Gedächtnisort ist weit mehr als ein Schauplatz, denn er umfasst ebenso die Vorstellungen, die sich eine Gesellschaft von ihrer Geschichte macht. Wie diese Vorstellungen ausfallen, richtet sich aber nach den jeweils gegenwärtigen Ansichten und Interessen. Denn die Erinnerung an Gewesenes soll dazu dienen, Maßstäbe für das Handeln zu gewinnen, das die eigene Zukunft gestaltet.Der Band zeigt auf, wie Weimar als Gedächtnisort funktioniert, vor allem in der Gegenwart, aber auch historisch. Ist der Gedächtnisort Weimar das Produkt gezielter ‚Gedächtnispolitiken‘? Welche Akteure mit welchen Leitgedanken waren und sind daran beteiligt? Für welches Publikum? Welche Schichten des Gedächtnisortes Weimar wurden und werden jeweils herausgestellt und ‚aktuell‘ gemacht? Welche nicht?
Infotabelle
Produktspezifikationen
| Autor | Elisabeth Décultot; Daniel Fulda |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Sprachfassung | Deutsch |
| Seiten | 269 |
| Erscheinungsdatum | 2025-12-29 |
| Verlag | De Gruyter |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000RFCRQ |
| EAN | 9783119143745 |
| GTIN | 09783119143745 |
Zusatzinfo und Downloads
Details zur Produktsicherheit
| Herstellerinformationen |
| Verantwortliche Person für die EU |
| Entsorgungshinweise |
Produktdetails
Die zentrale Bedeutung, die Weimar für das deutsche Selbstbild hat, leitet sich nicht allein davon ab, was sich dort ereignet hat, sei es um 1800 eine literarische ‚Klassik‘, die den Deutschen endlich Anschluss an die – in Weimar zugleich ausgerufene – „Weltliteratur“ verschaffte, sei es 1919 die Verabschiedung der ersten republikanischen Verfassung oder ab 1937 das KZ Buchenwald, um nur einen Teil des widersprüchlich vielgestaltigen Erbes der Stadt zu nennen. Ein Gedächtnisort ist weit mehr als ein Schauplatz, denn er umfasst ebenso die Vorstellungen, die sich eine Gesellschaft von ihrer Geschichte macht. Wie diese Vorstellungen ausfallen, richtet sich aber nach den jeweils gegenwärtigen Ansichten und Interessen. Denn die Erinnerung an Gewesenes soll dazu dienen, Maßstäbe für das Handeln zu gewinnen, das die eigene Zukunft gestaltet.Der Band zeigt auf, wie Weimar als Gedächtnisort funktioniert, vor allem in der Gegenwart, aber auch historisch. Ist der Gedächtnisort Weimar das Produkt gezielter ‚Gedächtnispolitiken‘? Welche Akteure mit welchen Leitgedanken waren und sind daran beteiligt? Für welches Publikum? Welche Schichten des Gedächtnisortes Weimar wurden und werden jeweils herausgestellt und ‚aktuell‘ gemacht? Welche nicht?
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Produktspezifikationen
| Autor | Elisabeth Décultot; Daniel Fulda |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Sprachfassung | Deutsch |
| Seiten | 269 |
| Erscheinungsdatum | 2025-12-29 |
| Verlag | De Gruyter |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000RFCRQ |
| EAN | 9783119143745 |
| GTIN | 09783119143745 |
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