Nach 1984

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Produktdetails

Was bedeutet es, ‚Mensch‘ zu sein im Zeitalter des entschlüsselten Genoms? Der eugenetische Roman ist als ein literarisches Genre zu begreifen, das biowissenschaftliche, bioethische und biopoetische Dimensionen miteinander verbindet, um ebendiese Frage auszuloten und hierbei Grenzen und Konstanten des Mensch(lich)en auszuhandeln. Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen narrativ erfahrbar machen. Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale (1985) bis Emma Braslavskys Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016) werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Ronja Hannebohm
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
424
Erscheinungsdatum
2026-08-28
Verlag
Brill | Fink

Produktkennung

Artikelnummer m0000UYDLI
EAN 9783770571062
GTIN 09783770571062

Zusatzinfo und Downloads

Was bedeutet es, ‚Mensch‘ zu sein im Zeitalter des entschlüsselten Genoms? Der eugenetische Roman ist als ein literarisches Genre zu begreifen, das biowissenschaftliche, bioethische und biopoetische Dimensionen miteinander verbindet, um ebendiese Frage auszuloten und hierbei Grenzen und Konstanten des Mensch(lich)en auszuhandeln. Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen narrativ erfahrbar machen. Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale (1985) bis Emma Braslavskys Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016) werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht.

Produktspezifikationen

Autor
Ronja Hannebohm
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
424
Erscheinungsdatum
2026-08-28
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Brill | Fink

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EAN 9783770571062
GTIN 09783770571062

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