Eine grauere Sprache

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Produktdetails

»An Zweisprachigkeit in der Dichtung glaube ich nicht«. Wie kommt der multilinguale Autor Paul Celan zu solch einer Aussage und wie verhält sie sich zu seinem mehrsprachigen Werk? Während Celans Lyrik von verschiedenen Nationalsprachen, Dialekten und Fachsprachen geprägt ist, äußert sich der Autor in poetologischen Reflexionen immer wieder skeptisch gegenüber literarischer Polyglossie. Dabei bedient sich Celan eines Vokabulars der Farben, das Vorstellungen von Ein- und Mehrsprachigkeit auf erhellende Weise ins Bild setzt. Die Arbeit beleuchtet dieses Sprach- und Farbdenken in seiner Verflochtenheit mit den politischen Farbensprachen der 1950er und 60er Jahre und entwickelt farbtheoretisch inspirierte Ansätze zur Erforschung multilingualer Texte. Im Zentrum steht Celans Idee einer ›graueren Sprache‹, die als mehrsprachige Sprache neu gelesen wird. Diese Relektüre des berühmten poetologischen Konzepts setzt innovative Impulse für die Celan-Forschung und situiert Celans ›grauere Sprache‹ im Kontext zeitgenössischer Debatten um Sprachgemeinschaft, Universalismus und bunte Vielfalt in der frühen Bundesrepublik.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Jana Maria Weiß
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
477
Erscheinungsdatum
2025-12-15
Verlag
De Gruyter

Produktkennung

Artikelnummer m0000RBDI7
EAN 9783112225400
GTIN 09783112225400

Zusatzinfo und Downloads

»An Zweisprachigkeit in der Dichtung glaube ich nicht«. Wie kommt der multilinguale Autor Paul Celan zu solch einer Aussage und wie verhält sie sich zu seinem mehrsprachigen Werk? Während Celans Lyrik von verschiedenen Nationalsprachen, Dialekten und Fachsprachen geprägt ist, äußert sich der Autor in poetologischen Reflexionen immer wieder skeptisch gegenüber literarischer Polyglossie. Dabei bedient sich Celan eines Vokabulars der Farben, das Vorstellungen von Ein- und Mehrsprachigkeit auf erhellende Weise ins Bild setzt. Die Arbeit beleuchtet dieses Sprach- und Farbdenken in seiner Verflochtenheit mit den politischen Farbensprachen der 1950er und 60er Jahre und entwickelt farbtheoretisch inspirierte Ansätze zur Erforschung multilingualer Texte. Im Zentrum steht Celans Idee einer ›graueren Sprache‹, die als mehrsprachige Sprache neu gelesen wird. Diese Relektüre des berühmten poetologischen Konzepts setzt innovative Impulse für die Celan-Forschung und situiert Celans ›grauere Sprache‹ im Kontext zeitgenössischer Debatten um Sprachgemeinschaft, Universalismus und bunte Vielfalt in der frühen Bundesrepublik.

Produktspezifikationen

Autor
Jana Maria Weiß
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
477
Erscheinungsdatum
2025-12-15
Verlag
De Gruyter

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Artikelnummer m0000RBDI7
EAN 9783112225400
GTIN 09783112225400

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