Aus Fassungslosigkeit

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Produktdetails

Für Thomas Harlan war die Auseinandersetzung mit den Täter*in nen der Shoah und ihrem Weiterleben in der BRD zentral. Harlans Archivrecherche in Polen in den 1960er Jahren über die Verbrechen der »Aktion Reinhardt« führte zu dem Buchprojekt »Das Vierte Reich«, das nie vollendet und publiziert wurde. In der Historio grafie der Shoah stellte dieses Projekt bis in die 2000er Jahre ein Desiderat dar. Aber es bildete das Ausgangsmaterial für Harlans Romane »Rosa« (2000) und »Heldenfriedhof« (2006), die an der Schnittstelle von Dokumentation und Fiktion sind. Diese Romane problematisieren den Umgang mit den Täter*innen und ihren Verbrechen in der BRD und legen damit den Finger in eine Wunde, die etwa Thomas Harlans Freund Fritz Bauer vergeblich bearbeitete: die nahezu ausgebliebene Strafverfolgung der konkreten NS-Täter*innen und die mangelhafte Auseinandersetzung mit der gesamtgesellschaftlichen Verweigerung, sich juristisch, moralisch, persönlich und konkret mit den Täter*innen zu befassen. Der Band widmet sich dem Werk Harlans und Fragen, die sich daraus ergeben: Lässt sich ein Massenverbrechen wie die Shoah überhaupt in Literatur überführen? Wie lässt sich mit einem Fokus auf die Täter*innen schreiben, ohne deren Gedankenwelt zu affirmieren? Wo ist die Grenze zwischen Geschichtswissenschaft und Literatur?

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Clemens Böckmann; Chris W. Wilpert; Sara Berger; Michael Farin; Sieglinde Geisel; Hannes Heer; Wolfgang Hörner; Christoph Schneider; Jan Süselbeck; Dörte von Westernhagen; Thomas Harlan
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
300
Erscheinungsdatum
2025-07-28
Verlag
Verbrecher

Produktkennung

Artikelnummer m0000P85BR
EAN 9783957325884
GTIN 09783957325884

Zusatzinfo und Downloads

Für Thomas Harlan war die Auseinandersetzung mit den Täter*in nen der Shoah und ihrem Weiterleben in der BRD zentral. Harlans Archivrecherche in Polen in den 1960er Jahren über die Verbrechen der »Aktion Reinhardt« führte zu dem Buchprojekt »Das Vierte Reich«, das nie vollendet und publiziert wurde. In der Historio grafie der Shoah stellte dieses Projekt bis in die 2000er Jahre ein Desiderat dar. Aber es bildete das Ausgangsmaterial für Harlans Romane »Rosa« (2000) und »Heldenfriedhof« (2006), die an der Schnittstelle von Dokumentation und Fiktion sind. Diese Romane problematisieren den Umgang mit den Täter*innen und ihren Verbrechen in der BRD und legen damit den Finger in eine Wunde, die etwa Thomas Harlans Freund Fritz Bauer vergeblich bearbeitete: die nahezu ausgebliebene Strafverfolgung der konkreten NS-Täter*innen und die mangelhafte Auseinandersetzung mit der gesamtgesellschaftlichen Verweigerung, sich juristisch, moralisch, persönlich und konkret mit den Täter*innen zu befassen. Der Band widmet sich dem Werk Harlans und Fragen, die sich daraus ergeben: Lässt sich ein Massenverbrechen wie die Shoah überhaupt in Literatur überführen? Wie lässt sich mit einem Fokus auf die Täter*innen schreiben, ohne deren Gedankenwelt zu affirmieren? Wo ist die Grenze zwischen Geschichtswissenschaft und Literatur?

Produktspezifikationen

Autor
Clemens Böckmann; Chris W. Wilpert; Sara Berger; Michael Farin; Sieglinde Geisel; Hannes Heer; Wolfgang Hörner; Christoph Schneider; Jan Süselbeck; Dörte von Westernhagen; Thomas Harlan
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
300
Erscheinungsdatum
2025-07-28
Verlag
Verbrecher

Produktkennung

Artikelnummer m0000P85BR
EAN 9783957325884
GTIN 09783957325884