Die Glaubwürdigkeit im österreichischen Strafverfahren

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Produktdetails

Der Zeugenbeweis ist das relevanteste und zugleich das fehleranfälligste Beweismittel im Strafverfahren. Trotz dieses Umstands mangelt es in Österreich bislang an einer intensiven Auseinandersetzung mit der Wahrheitsfindung anhand einer Zeugenaussage. Die vorliegende Publikation zielt darauf ab, diesem Defizit entgegenzuwirken. Die Autorin arbeitet systematisch die Fehlerquellen auf, die dem Zeugenbeweis innewohnen und untersucht, wie gegenwärtig die Glaubwürdigkeit von Zeugen bzw. die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen beurteilt wird. Während in anderen Ländern die Aussagepsychologie längst Teil der forensischen Praxis ist, beruhen hierzulande Glaubwürdigkeitsbeurteilungen überwiegend auf subjektiven Eindrücken und Intuition, was erhebliche Risiken für die Wahrheitsfindung birgt. Mit einem kritischen Blick auf die richterliche Beweiswürdigung und einem interdisziplinären Zugang untersucht die Autorin, inwieweit die intuitive Überzeugungsbildung objektiviert und rationalisiert werden kann. Ebenso geht sie der insbesondere für Strafverteidiger:innen relevanten Frage nach, unter welchen Voraussetzungen es zur Mitwirkung von aussagepsychologischen Sachverständigen kommen kann. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen, in denen die Glaubwürdigkeitsbeurteilung eines Zeugen häufig von verfahrensentscheidender Relevanz ist. Auf Basis einer Bestandsaufnahme der Verfahrensrealität der Bewertung von Zeugenaussagen zeigt die Arbeit konkrete Reformansätze auf, die von der Integration aussagepsychologischer Erkenntnisse in die richterliches Beweiswürdigung bis hin zur präzisen Definition von Anlassfällen für eine Sachverständigenbestellung reichen.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Sophie Sackl
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
550
Erscheinungsdatum
2026-02-01
Verlag
Jan Sramek Verlag KG

Produktkennung

Artikelnummer m0000R6EIK
EAN 9783709704066
GTIN 09783709704066

Zusatzinfo und Downloads

Der Zeugenbeweis ist das relevanteste und zugleich das fehleranfälligste Beweismittel im Strafverfahren. Trotz dieses Umstands mangelt es in Österreich bislang an einer intensiven Auseinandersetzung mit der Wahrheitsfindung anhand einer Zeugenaussage. Die vorliegende Publikation zielt darauf ab, diesem Defizit entgegenzuwirken. Die Autorin arbeitet systematisch die Fehlerquellen auf, die dem Zeugenbeweis innewohnen und untersucht, wie gegenwärtig die Glaubwürdigkeit von Zeugen bzw. die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen beurteilt wird. Während in anderen Ländern die Aussagepsychologie längst Teil der forensischen Praxis ist, beruhen hierzulande Glaubwürdigkeitsbeurteilungen überwiegend auf subjektiven Eindrücken und Intuition, was erhebliche Risiken für die Wahrheitsfindung birgt. Mit einem kritischen Blick auf die richterliche Beweiswürdigung und einem interdisziplinären Zugang untersucht die Autorin, inwieweit die intuitive Überzeugungsbildung objektiviert und rationalisiert werden kann. Ebenso geht sie der insbesondere für Strafverteidiger:innen relevanten Frage nach, unter welchen Voraussetzungen es zur Mitwirkung von aussagepsychologischen Sachverständigen kommen kann. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen, in denen die Glaubwürdigkeitsbeurteilung eines Zeugen häufig von verfahrensentscheidender Relevanz ist. Auf Basis einer Bestandsaufnahme der Verfahrensrealität der Bewertung von Zeugenaussagen zeigt die Arbeit konkrete Reformansätze auf, die von der Integration aussagepsychologischer Erkenntnisse in die richterliches Beweiswürdigung bis hin zur präzisen Definition von Anlassfällen für eine Sachverständigenbestellung reichen.

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Autor
Sophie Sackl
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
550
Erscheinungsdatum
2026-02-01
Verlag
Jan Sramek Verlag KG

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Artikelnummer m0000R6EIK
EAN 9783709704066
GTIN 09783709704066

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