Messe solennelle in d (Klavierauszug)
Messe solennelle in d (Klavierauszug)
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Produktdetails
Wie bewirbt man sich als Komponist*in für eine Anstellung am Hofe? Mit eigener Musik! Als sich Luigi Cherubini 1810 als Nachfolger Joseph Haydns am Hof des ungarischen Fürsten Nikolaus Esterházy empfehlen wollte, komponierte er seine „Messe solennelle in d“. Cherubini entschied sich für eine sehr umfassende, fast schon opulente Messe, die ihm genügend Gelegenheit bot, sein Können zu demonstrieren. Das Werk ist länger als Beethovens „Missa solemnis“ und gehört sicher zu den umfangreichsten Vertonungen des Messordinariums überhaupt – allein das Gloria besteht aus fast 900 Takten. Die Messe überwältigt jedoch nicht nur durch bloße Fülle, sondern setzt auf gut aufeinander abgestimmte Gegensätze. Ein Beispiel hierfür bildet das Et incarnatus. Der solistisch besetzte erste Teil ist zurückhaltend und andächtig gestaltet – zu großen Teilen a cappella gesungen. In der zweiten Hälfte verdichtet sich der Satz über rhythmischen Ostinati mit Hilfe eines sehr langen und präsenten Orgelpunktes im Chor und den Klarinetten, wodurch die Kreuzigungsszene einen unnachgiebigen und tragischen Charakter erhält. Durch kühne aber dadurch nicht weniger reizvolle harmonische Wendungen und den Kontrast zum ersten Teil des Satzes wirkt dieser noch deutlicher nach. Bei Hofe führten Cherubinis Bemühungen zwar nicht zu der gewünschten Anstellung, er gab seine „Messe solennelle“ 1825 aber erfolgreich im Selbstverlag heraus. Die kritische Edition von Wolfgang Hochstein bietet erstmals das Hosanna in der vom Komponisten ursprünglich beabsichtigten Form, basierend auf dem Autograph. Als wertvolle Ergänzung enthält die Edition zudem eine alternative Einleitung zum Sanctus, die im Autograph überliefert ist, aber keinen Eingang in den Erstdruck fand. Damit ermöglicht die Edition einen neuen, umfassenden Zugang zu diesem facettenreichen Werk der Kirchenmusik aus der Zeit zwischen Klassik und Romantik.
Infotabelle
Produktspezifikationen
| Autor | Luigi Cherubini |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Seiten | 176 |
| Erscheinungsdatum | 2025-11-04 |
| Verlag | Carus-Verlag |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000R6952 |
| EAN | 9790007312541 |
| GTIN | 09790007312541 |
Zusatzinfo und Downloads
Details zur Produktsicherheit
| Herstellerinformationen |
| Verantwortliche Person für die EU |
| Entsorgungshinweise |
Produktdetails
Wie bewirbt man sich als Komponist*in für eine Anstellung am Hofe? Mit eigener Musik! Als sich Luigi Cherubini 1810 als Nachfolger Joseph Haydns am Hof des ungarischen Fürsten Nikolaus Esterházy empfehlen wollte, komponierte er seine „Messe solennelle in d“. Cherubini entschied sich für eine sehr umfassende, fast schon opulente Messe, die ihm genügend Gelegenheit bot, sein Können zu demonstrieren. Das Werk ist länger als Beethovens „Missa solemnis“ und gehört sicher zu den umfangreichsten Vertonungen des Messordinariums überhaupt – allein das Gloria besteht aus fast 900 Takten. Die Messe überwältigt jedoch nicht nur durch bloße Fülle, sondern setzt auf gut aufeinander abgestimmte Gegensätze. Ein Beispiel hierfür bildet das Et incarnatus. Der solistisch besetzte erste Teil ist zurückhaltend und andächtig gestaltet – zu großen Teilen a cappella gesungen. In der zweiten Hälfte verdichtet sich der Satz über rhythmischen Ostinati mit Hilfe eines sehr langen und präsenten Orgelpunktes im Chor und den Klarinetten, wodurch die Kreuzigungsszene einen unnachgiebigen und tragischen Charakter erhält. Durch kühne aber dadurch nicht weniger reizvolle harmonische Wendungen und den Kontrast zum ersten Teil des Satzes wirkt dieser noch deutlicher nach. Bei Hofe führten Cherubinis Bemühungen zwar nicht zu der gewünschten Anstellung, er gab seine „Messe solennelle“ 1825 aber erfolgreich im Selbstverlag heraus. Die kritische Edition von Wolfgang Hochstein bietet erstmals das Hosanna in der vom Komponisten ursprünglich beabsichtigten Form, basierend auf dem Autograph. Als wertvolle Ergänzung enthält die Edition zudem eine alternative Einleitung zum Sanctus, die im Autograph überliefert ist, aber keinen Eingang in den Erstdruck fand. Damit ermöglicht die Edition einen neuen, umfassenden Zugang zu diesem facettenreichen Werk der Kirchenmusik aus der Zeit zwischen Klassik und Romantik.
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Produktspezifikationen
| Autor | Luigi Cherubini |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Seiten | 176 |
| Erscheinungsdatum | 2025-11-04 |
| Verlag | Carus-Verlag |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000R6952 |
| EAN | 9790007312541 |
| GTIN | 09790007312541 |
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