Italienische Musik als Modell im mitteldeutschen Raum des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts

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Produktdetails

In der Kulturgeschichtsschreibung zur Frühen Neuzeit stellt die Ausstrahlung Italiens auf die europäischen Länder unter Rekurs auf den Modellbegriff seit Fernand Braudels „Modèle italien“ eine wirkmächtige Konstante dar. Aber ist das Konzept eines „Modells“, das kulturelle Überlegenheit impliziert, tatsächlich so tragfähig, wenn musikalische Rezeptionsprozesse in einem politisch, konfessionell und soziokulturell heterogenen Raum wie Mitteldeutschland in der Zeit zwischen ausgehendem Mittelalter und beginnendem Dreißigjährigen Krieg zu skizzieren sind? Auf der Grundlage eines aus Kybernetik und Systemtheorie abgeleiteten und kulturwissenschaftlich nutzbar gemachten Modellbegriffs, der dem Braudel’schen Verständnis gegenübergestellt wird, fragt Chizzali nun nach dem spezifisch „Italienischen“ in der mitteldeutschen Musikpflege des 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Zur Diskussion stehen hierbei Güter- und Personentransfers aus Italien, Arrangements und Neutextierungen von italienischem Repertoire, die Neukomposition von unter dem Eindruck italienischen Repertoires stehender Musik, die Auseinandersetzung mit italienischer Musiktheorie sowie schließlich die Relevanz Italiens als Studienort für Musiker mitteldeutscher Höfe.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Michael Chizzali
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
375
Erscheinungsdatum
2025-11-05
Verlag
Franz Steiner Verlag

Produktkennung

Artikelnummer m0000R6D01
EAN 9783515134286
GTIN 09783515134286

Zusatzinfo und Downloads

In der Kulturgeschichtsschreibung zur Frühen Neuzeit stellt die Ausstrahlung Italiens auf die europäischen Länder unter Rekurs auf den Modellbegriff seit Fernand Braudels „Modèle italien“ eine wirkmächtige Konstante dar. Aber ist das Konzept eines „Modells“, das kulturelle Überlegenheit impliziert, tatsächlich so tragfähig, wenn musikalische Rezeptionsprozesse in einem politisch, konfessionell und soziokulturell heterogenen Raum wie Mitteldeutschland in der Zeit zwischen ausgehendem Mittelalter und beginnendem Dreißigjährigen Krieg zu skizzieren sind? Auf der Grundlage eines aus Kybernetik und Systemtheorie abgeleiteten und kulturwissenschaftlich nutzbar gemachten Modellbegriffs, der dem Braudel’schen Verständnis gegenübergestellt wird, fragt Chizzali nun nach dem spezifisch „Italienischen“ in der mitteldeutschen Musikpflege des 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Zur Diskussion stehen hierbei Güter- und Personentransfers aus Italien, Arrangements und Neutextierungen von italienischem Repertoire, die Neukomposition von unter dem Eindruck italienischen Repertoires stehender Musik, die Auseinandersetzung mit italienischer Musiktheorie sowie schließlich die Relevanz Italiens als Studienort für Musiker mitteldeutscher Höfe.

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Autor
Michael Chizzali
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
375
Erscheinungsdatum
2025-11-05
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Franz Steiner Verlag

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Artikelnummer m0000R6D01
EAN 9783515134286
GTIN 09783515134286

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