Metapolitik der Dinge

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Produktdetails

Rechtes Denken ist in der Gesellschaft wieder hegemonial geworden. Materielle Kultur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie hat für die politische Sozialisation enorm an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftliche Diskurse, die den Dingen eine konstituierende Wirkung auf das politische Subjekt und seine kulturellen Praktiken zuschreiben, treffen auf das wachsende Begehren, mit Design, Architektur, Theater oder Kunst eine Transformation der Gesellschaft herbeizuführen. Frieder Bohaumilitzky untersucht in seinem Buch die Verknüpfung vom rechten Denken mit den Dingen. Er dokumentiert, wie sich die ambivalente Idee einer politischen Subjektivierung durch Dinge als ein umfassendes Dispositiv realisieren konnte – von abstrakten Argumentationen zeitgenössischer Philosoph:innen bis hin zu konkreten rechten kulturellen Setzungen der Gegenwart. Dabei zeigt er auf, dass essentialistische Denkmuster und autoritäre Sehnsüchte schon frühzeitig in den Diskursen präsent waren, wie dieses Denken produktiv gemacht worden ist und schließlich mit der rechten Metapolitik auf die Zivilgesellschaft angewendet wurde. Er verortet das rechte Denken nicht länger nur am Rand der Gesellschaft, sondern zeigt dessen Entstehen in ihrer vermeintlichen Mitte.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Frieder Bohaumilitzky
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
270
Erscheinungsdatum
2026-08-20
Verlag
adocs

Produktkennung

Artikelnummer m0000UYSSZ
EAN 9783691130027
GTIN 09783691130027

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Rechtes Denken ist in der Gesellschaft wieder hegemonial geworden. Materielle Kultur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie hat für die politische Sozialisation enorm an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftliche Diskurse, die den Dingen eine konstituierende Wirkung auf das politische Subjekt und seine kulturellen Praktiken zuschreiben, treffen auf das wachsende Begehren, mit Design, Architektur, Theater oder Kunst eine Transformation der Gesellschaft herbeizuführen. Frieder Bohaumilitzky untersucht in seinem Buch die Verknüpfung vom rechten Denken mit den Dingen. Er dokumentiert, wie sich die ambivalente Idee einer politischen Subjektivierung durch Dinge als ein umfassendes Dispositiv realisieren konnte – von abstrakten Argumentationen zeitgenössischer Philosoph:innen bis hin zu konkreten rechten kulturellen Setzungen der Gegenwart. Dabei zeigt er auf, dass essentialistische Denkmuster und autoritäre Sehnsüchte schon frühzeitig in den Diskursen präsent waren, wie dieses Denken produktiv gemacht worden ist und schließlich mit der rechten Metapolitik auf die Zivilgesellschaft angewendet wurde. Er verortet das rechte Denken nicht länger nur am Rand der Gesellschaft, sondern zeigt dessen Entstehen in ihrer vermeintlichen Mitte.

Produktspezifikationen

Autor
Frieder Bohaumilitzky
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
270
Erscheinungsdatum
2026-08-20
Verlag
adocs

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Artikelnummer m0000UYSSZ
EAN 9783691130027
GTIN 09783691130027

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