Ungleiche Schwestern?

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Produktdetails

Geschichtsschreibung und Literatur haben viele Gemeinsamkeiten: Beide versuchen mit sprachlichen Mitteln etwas festzuhalten, was im Strom der Zeit unterzugehen droht. Als Text fixiert, kann es sich auf Dauer behaupten und die Einbildungskraft künftig lebender Menschen herausfordern, es im Denken, Empfinden und Vorstellen neu erstehen zu lassen; das Zu-Erinnernde leistet dabei gleichzeitig einen Beitrag zur Erklärung und Deutung der Welt. Beide nutzen einen kulturellen Vorrat von Erzählverfahren, Wissensbeständen, Begriffen und Symbolen. Doch wo liegen die Unterschiede? Was ist mit den diskursiven Elementen in den Texten der Historiker:innen, den Argumenten, Urteilen und Thesen, was mit dem Gegensatz von Faktizität und Fiktion, was mit der Referenz auf Realität im gegenständlichen Sinne, ohne die Geschichtsschreibung, anders als Literatur, nicht auskommt? Frank Becker bietet in diesem Buch erstmals eine grundsätzliche Erörterung des Wechselspiels von Geschichtsschreibung und schöner Literatur in der europäisch-nordamerikanischen Kultur der Neuzeit. Sein Buch spricht Leser:innen, die von der Geschichte und Geschichtswissenschaft aus auf die Literatur schauen, genauso an wie solche, die von der Literatur, konkret: von unterschiedlichen Nationalliteraturen bzw. Philologien aus auf die Geschichte blicken.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Frank Becker
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
305
Erscheinungsdatum
2026-08-27
Verlag
Campus

Produktkennung

Artikelnummer m0000UYRZR
EAN 9783593522685
GTIN 09783593522685

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Geschichtsschreibung und Literatur haben viele Gemeinsamkeiten: Beide versuchen mit sprachlichen Mitteln etwas festzuhalten, was im Strom der Zeit unterzugehen droht. Als Text fixiert, kann es sich auf Dauer behaupten und die Einbildungskraft künftig lebender Menschen herausfordern, es im Denken, Empfinden und Vorstellen neu erstehen zu lassen; das Zu-Erinnernde leistet dabei gleichzeitig einen Beitrag zur Erklärung und Deutung der Welt. Beide nutzen einen kulturellen Vorrat von Erzählverfahren, Wissensbeständen, Begriffen und Symbolen. Doch wo liegen die Unterschiede? Was ist mit den diskursiven Elementen in den Texten der Historiker:innen, den Argumenten, Urteilen und Thesen, was mit dem Gegensatz von Faktizität und Fiktion, was mit der Referenz auf Realität im gegenständlichen Sinne, ohne die Geschichtsschreibung, anders als Literatur, nicht auskommt? Frank Becker bietet in diesem Buch erstmals eine grundsätzliche Erörterung des Wechselspiels von Geschichtsschreibung und schöner Literatur in der europäisch-nordamerikanischen Kultur der Neuzeit. Sein Buch spricht Leser:innen, die von der Geschichte und Geschichtswissenschaft aus auf die Literatur schauen, genauso an wie solche, die von der Literatur, konkret: von unterschiedlichen Nationalliteraturen bzw. Philologien aus auf die Geschichte blicken.

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Autor
Frank Becker
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
305
Erscheinungsdatum
2026-08-27
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Campus

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Artikelnummer m0000UYRZR
EAN 9783593522685
GTIN 09783593522685

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