Mapping the Digital Humanities

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Produktdetails

Wie lässt sich die Geschichte eines Wissenschaftszweiges digital vermessen? Diese Frage stellt sich heute angesichts der rasanten Digitalisierung der Forschung mit neuer Dringlichkeit. Die Digital Humanities (DH) haben sich auch in Deutschland zu einem produktiven Forschungsfeld entwickelt – doch eine systematische Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte fehlte bislang. Anna Maria Neubert nimmt die Drittmittelförderung als Zugang, um die Entwicklung des Wissenschaftszweiges nachzuzeichnen. Über 25 Jahre hinweg (1996-2021) erfasst sie geförderte Projekte in einer relationalen Datenbank und visualisiert diese in einem interaktiven Dashboard. Die Untersuchung zeigt zentrale Muster wie kontinuierliches Wachstum der Förderung, Spannungsfelder zwischen Fragmentierung und Institutionalisierung sowie strukturelle Geschlechterungleichheiten. Dabei verbindet die Autorin Wissenschaftsforschung mit feministischer Technikkritik und reflektiert durchgängig die Subjektivität digitaler Wissensproduktion. Als methodologischer proof of concept demonstriert die Arbeit, wie digitale Verfahren neue Perspektiven auf Wissenschaftsgeschichte eröffnen – und dabei selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion werden. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Anna Maria Neubert
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
415
Erscheinungsdatum
2026-04-30
Verlag
Campus

Produktkennung

Artikelnummer m0000TER3F
EAN 9783593522449
GTIN 09783593522449

Zusatzinfo und Downloads

Wie lässt sich die Geschichte eines Wissenschaftszweiges digital vermessen? Diese Frage stellt sich heute angesichts der rasanten Digitalisierung der Forschung mit neuer Dringlichkeit. Die Digital Humanities (DH) haben sich auch in Deutschland zu einem produktiven Forschungsfeld entwickelt – doch eine systematische Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte fehlte bislang. Anna Maria Neubert nimmt die Drittmittelförderung als Zugang, um die Entwicklung des Wissenschaftszweiges nachzuzeichnen. Über 25 Jahre hinweg (1996-2021) erfasst sie geförderte Projekte in einer relationalen Datenbank und visualisiert diese in einem interaktiven Dashboard. Die Untersuchung zeigt zentrale Muster wie kontinuierliches Wachstum der Förderung, Spannungsfelder zwischen Fragmentierung und Institutionalisierung sowie strukturelle Geschlechterungleichheiten. Dabei verbindet die Autorin Wissenschaftsforschung mit feministischer Technikkritik und reflektiert durchgängig die Subjektivität digitaler Wissensproduktion. Als methodologischer proof of concept demonstriert die Arbeit, wie digitale Verfahren neue Perspektiven auf Wissenschaftsgeschichte eröffnen – und dabei selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion werden. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Produktspezifikationen

Autor
Anna Maria Neubert
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
415
Erscheinungsdatum
2026-04-30
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Campus

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Artikelnummer m0000TER3F
EAN 9783593522449
GTIN 09783593522449

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