Gegenreformation in Schlesien

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Produktdetails

Schlesien war im 17. Jahrhundert nicht nur ein Schauplatz des Dreißigjährigen Krieges, sondern hier fand auch der Versuch der katholischen Habsburger statt, die fast vollständig protestantisch gewordene Bevölkerung mit Zwang und Überzeugung zurück zum „alleinseligmachenden Glauben“ zu führen. Glogau und Schweidnitz, die nach Breslau wichtigsten Städte Schlesiens, dienen dem Autor als Modell zur Untersuchung des Problemfeldes „Staat und Konfessionalisierung": War die auf Herstellung konfessioneller Homogenität abzielende Politik Österreichs erfolgreich? Welcher Mittel sowie Verfahrensformen bedienten sich staatliche und kirchliche Obrigkeiten, um dieses Ziel zu erreichen? Wie reagierten die Untertanen auf die konfessionellen und politischen Ansprüche des katholischen Landesherrn? Die Durchsetzung der angestrebten Bekenntnishomogenität scheiterte. Im Westfälischen Friedensvertrag wurde 1648 die faktische Bikonfessionalität der beiden Städte anerkannt, was eine tragfähige Grundlage für ein schiedlich-friedliches Neben- und Miteinander der beiden Glaubensgemeinschaften bildete.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Jörg Deventer
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
443
Erscheinungsdatum
2003-05-03
Verlag
Böhlau Köln

Produktkennung

Artikelnummer m0000G1QYO
EAN 9783412067021
GTIN 09783412067021

Zusatzinfo und Downloads

Schlesien war im 17. Jahrhundert nicht nur ein Schauplatz des Dreißigjährigen Krieges, sondern hier fand auch der Versuch der katholischen Habsburger statt, die fast vollständig protestantisch gewordene Bevölkerung mit Zwang und Überzeugung zurück zum „alleinseligmachenden Glauben“ zu führen. Glogau und Schweidnitz, die nach Breslau wichtigsten Städte Schlesiens, dienen dem Autor als Modell zur Untersuchung des Problemfeldes „Staat und Konfessionalisierung": War die auf Herstellung konfessioneller Homogenität abzielende Politik Österreichs erfolgreich? Welcher Mittel sowie Verfahrensformen bedienten sich staatliche und kirchliche Obrigkeiten, um dieses Ziel zu erreichen? Wie reagierten die Untertanen auf die konfessionellen und politischen Ansprüche des katholischen Landesherrn? Die Durchsetzung der angestrebten Bekenntnishomogenität scheiterte. Im Westfälischen Friedensvertrag wurde 1648 die faktische Bikonfessionalität der beiden Städte anerkannt, was eine tragfähige Grundlage für ein schiedlich-friedliches Neben- und Miteinander der beiden Glaubensgemeinschaften bildete.

Produktspezifikationen

Autor
Jörg Deventer
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
443
Erscheinungsdatum
2003-05-03
Verlag
Böhlau Köln

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Artikelnummer m0000G1QYO
EAN 9783412067021
GTIN 09783412067021

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