Entgrenztes Imperium

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Produktdetails

Als Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff, waren viele Vertreter des Westens entsetzt. Dabei kündigte sich diese Aggression schon seit Jahren an. Denn die Betrachtung der Ukraine als »nicht eigenständiger Staat«, als »russische Provinz«, die sich in das Imperium einzufügen und sich ihm unterzuordnen habe, war schon seit den 1920er und 1930er Jahren ein fixer Bestandteil der eurasischen Ideologie und wurde von den »Neoeurasiern« der Putin-Ära ebenso wie von Vladimir Putin selbst einfach übernommen. Alexander Höllwerth zeichnet die Anzeichen der »Entgrenzung« in den Gedankenwelten von Ideologen und Literaten wie Aleksandr Dugin, Jurij Mamleev, Ėduard Limonov und Zachar Prilepin nach. Den genannten Schriftstellern stehen andere entgegen, die die imperialistischen Vorstellungen ihrer Kollegen als gefährliche Dystopien erkennbar machen (z.B. Vladimir Sorokin, Viktor Pelevin und Viktor Erofeev). Das Panorama, das dieses Buch aufspannt, unterläuft sowohl eine pauschale Verurteilung der russischen Kultur als auch eine naive Sichtweise, die die aggressiven Potentiale in den Diskursen ignoriert. Gleichzeitig ist es aber auch ein Plädoyer für einen kritischen Dialog mit Russland und ein aktives Streben nach Frieden.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Alexander Höllwerth
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
210
Erscheinungsdatum
2026-07-16
Verlag
Campus

Produktkennung

Artikelnummer m0000UDIL0
EAN 9783593522593
GTIN 09783593522593

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Als Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff, waren viele Vertreter des Westens entsetzt. Dabei kündigte sich diese Aggression schon seit Jahren an. Denn die Betrachtung der Ukraine als »nicht eigenständiger Staat«, als »russische Provinz«, die sich in das Imperium einzufügen und sich ihm unterzuordnen habe, war schon seit den 1920er und 1930er Jahren ein fixer Bestandteil der eurasischen Ideologie und wurde von den »Neoeurasiern« der Putin-Ära ebenso wie von Vladimir Putin selbst einfach übernommen. Alexander Höllwerth zeichnet die Anzeichen der »Entgrenzung« in den Gedankenwelten von Ideologen und Literaten wie Aleksandr Dugin, Jurij Mamleev, Ėduard Limonov und Zachar Prilepin nach. Den genannten Schriftstellern stehen andere entgegen, die die imperialistischen Vorstellungen ihrer Kollegen als gefährliche Dystopien erkennbar machen (z.B. Vladimir Sorokin, Viktor Pelevin und Viktor Erofeev). Das Panorama, das dieses Buch aufspannt, unterläuft sowohl eine pauschale Verurteilung der russischen Kultur als auch eine naive Sichtweise, die die aggressiven Potentiale in den Diskursen ignoriert. Gleichzeitig ist es aber auch ein Plädoyer für einen kritischen Dialog mit Russland und ein aktives Streben nach Frieden.

Produktspezifikationen

Autor
Alexander Höllwerth
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
210
Erscheinungsdatum
2026-07-16
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Campus

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Artikelnummer m0000UDIL0
EAN 9783593522593
GTIN 09783593522593

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