Necronomicon
Necronomicon
inkl. Ust.
36,00 €
Lieferung
Lieferung am Fr. 24.07.2026
Händler*in
BMS
Der*die Händler*in gewährt für dieses Produkt eine Widerrufsfrist von 30 Tagen. Für Details lies bitte die Widerrufsbelehrung und das -formular sowie die jeweiligen Händler-AGB.
Produktdetails
Vorbemerkung Provinienzforschung in Bezug auf das blasphemische Nekronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul al Hazred ist in jeder Hinsicht schwierig. Von der Entstehung als arabisches Manuskript bis zur Vernichtung nahezu aller griechischen Übersetzungen schreibt Wormius in seiner Präambel zur Ausgabe von 1228 ausführlich (siehe weiter unten). Im 16. Jahrhundert verliert sich zunächst jede öffentliche Spur des Kitab al Azif. In eher sinistren Kreisen gingen jedoch immer wieder Gerüchte von einzelnen Exemplaren um. So hat John Dee 1586 eine englische Übersetzung erstellt, die freilich nie gedruckt wurde. In welcher Sprache der Text, der dieser Übertragung zugrunde lag, abgefasst war, ist unklar. Gesichert (unsere Quellen können wir nicht nennen) gab es zu jener Zeit aber mindestens drei Dutzend – teils fragmentarische – Exemplare, die sich im Besitz von geheimen Kulten und Sekten befanden. Einige weitere waren in Bibliotheken (Arkham University, Vatikan, Heidelberg u.a.) unter strengem Verschluss und eine unbekannte Anzahl befand sich in Privatbesitz. Im späten 17. Jahrhundert mehren sich dann wieder Andeutungen, es sei eine in kleiner Auflage gedruckte lateinische Ausgabe im Umlauf. Es gibt keinerlei Belege für die Existenz eines solchen Buches, aber während des gesamten folgenden Jahrhunderts gibt es immer wieder glaubwürdige Andeutungen Kopien einer lateinischen Ausgabe betreffend, und von deren Übersetzung in verschiedene moderne Sprachen: Englisch, Französisch, Portugiesisch … und auch Deutsch. Goethe und E.T.A. Hoffmann sollen ein deutschsprachiges Manuskript – möglicherweise dasselbe – eingesehen haben. Im 19. Jahrhundert tauchen Hinweise auf Exemplare des Nekronomicon nahezu überall auf der Welt auf. Gedruckt wurde aber wohl keine Ausgabe mehr. Das sollte sich im 20. Jahrhundert ändern. Aleister Crowley, der berühmt-berüchtigte Okkultist, begründete 1920 auf Sizilien seine Abtei Thelema und es erscheint kaum fraglich, dass sich dort auch eine...
Infotabelle
Produktspezifikationen
| Autor | Donald Tyson |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Sprachfassung | Deutsch |
| Seiten | 260 |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-01 |
| Verlag | G & S Verlag |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000O6G2X |
| EAN | 9783945314661 |
| GTIN | 09783945314661 |
Zusatzinfo und Downloads
Details zur Produktsicherheit
| Herstellerinformationen |
| Verantwortliche Person für die EU |
| Entsorgungshinweise |
Produktdetails
Vorbemerkung Provinienzforschung in Bezug auf das blasphemische Nekronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul al Hazred ist in jeder Hinsicht schwierig. Von der Entstehung als arabisches Manuskript bis zur Vernichtung nahezu aller griechischen Übersetzungen schreibt Wormius in seiner Präambel zur Ausgabe von 1228 ausführlich (siehe weiter unten). Im 16. Jahrhundert verliert sich zunächst jede öffentliche Spur des Kitab al Azif. In eher sinistren Kreisen gingen jedoch immer wieder Gerüchte von einzelnen Exemplaren um. So hat John Dee 1586 eine englische Übersetzung erstellt, die freilich nie gedruckt wurde. In welcher Sprache der Text, der dieser Übertragung zugrunde lag, abgefasst war, ist unklar. Gesichert (unsere Quellen können wir nicht nennen) gab es zu jener Zeit aber mindestens drei Dutzend – teils fragmentarische – Exemplare, die sich im Besitz von geheimen Kulten und Sekten befanden. Einige weitere waren in Bibliotheken (Arkham University, Vatikan, Heidelberg u.a.) unter strengem Verschluss und eine unbekannte Anzahl befand sich in Privatbesitz. Im späten 17. Jahrhundert mehren sich dann wieder Andeutungen, es sei eine in kleiner Auflage gedruckte lateinische Ausgabe im Umlauf. Es gibt keinerlei Belege für die Existenz eines solchen Buches, aber während des gesamten folgenden Jahrhunderts gibt es immer wieder glaubwürdige Andeutungen Kopien einer lateinischen Ausgabe betreffend, und von deren Übersetzung in verschiedene moderne Sprachen: Englisch, Französisch, Portugiesisch … und auch Deutsch. Goethe und E.T.A. Hoffmann sollen ein deutschsprachiges Manuskript – möglicherweise dasselbe – eingesehen haben. Im 19. Jahrhundert tauchen Hinweise auf Exemplare des Nekronomicon nahezu überall auf der Welt auf. Gedruckt wurde aber wohl keine Ausgabe mehr. Das sollte sich im 20. Jahrhundert ändern. Aleister Crowley, der berühmt-berüchtigte Okkultist, begründete 1920 auf Sizilien seine Abtei Thelema und es erscheint kaum fraglich, dass sich dort auch eine...
Infotabelle
Produktspezifikationen
| Autor | Donald Tyson |
| Format | gebundene Ausgabe |
| Sprachfassung | Deutsch |
| Seiten | 260 |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-01 |
| Verlag | G & S Verlag |
Produktkennung
| Artikelnummer | m0000O6G2X |
| EAN | 9783945314661 |
| GTIN | 09783945314661 |
Zusatzinfo und Downloads
Details zur Produktsicherheit
| Herstellerinformationen |
| Verantwortliche Person für die EU |
| Entsorgungshinweise |











