»Die haben Geld und machen Kampfsport«

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Produktdetails

Wie unterscheiden Kinder – und inwiefern greifen sie dabei auch auf antisemitische Deutungsmuster zurück? Diese Studie nimmt eine bislang unbeachtete Perspektive ein: die frühen Lebensjahre von Kindern im Alter von vier bis acht Jahren. Ausgehend vom Agency-Konzept der Kindheitsforschung versteht sie Kinder nicht als passive Empfänger gesellschaftlicher Normen, sondern als aktive Akteure, die Differenz konstruieren, aushandeln und reproduzieren. In Gruppendiskussionen mit 36 Kindern zeigen sich Momente, in denen antisemitische Wissensbestände aufgegriffen, neu verknüpft und performativ in Szene gesetzt werden – von klassischen Stereotypen über phantasmatische Bedrohungsbilder bis hin zu Vorstellungen einer »jüdischen Physiognomie«. Die Studie macht sichtbar, dass antisemitisches Othering bereits im Kindesalter Ausdruck findet. Ziel ist es nicht, Kinder als Antisemiten zu markieren – ebenso wenig, sie davon per se freizusprechen. Es geht darum, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und zu zeigen, wie sie gesellschaftlich wirksame Deutungen aktiv mitgestalten. Damit leistet die Untersuchung einen grundlegenden Beitrag in der Schnittstelle zwischen Kindheitsforschung und Antisemitismusforschung und eröffnet neue Horizonte für pädagogische und gesellschaftliche Reflexion.

Infotabelle

Produktspezifikationen

Autor
Saba-Nur Cheema
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
265
Erscheinungsdatum
2026-04-30
Verlag
Campus

Produktkennung

Artikelnummer m0000TDFS5
EAN 9783593522401
GTIN 09783593522401

Zusatzinfo und Downloads

Wie unterscheiden Kinder – und inwiefern greifen sie dabei auch auf antisemitische Deutungsmuster zurück? Diese Studie nimmt eine bislang unbeachtete Perspektive ein: die frühen Lebensjahre von Kindern im Alter von vier bis acht Jahren. Ausgehend vom Agency-Konzept der Kindheitsforschung versteht sie Kinder nicht als passive Empfänger gesellschaftlicher Normen, sondern als aktive Akteure, die Differenz konstruieren, aushandeln und reproduzieren. In Gruppendiskussionen mit 36 Kindern zeigen sich Momente, in denen antisemitische Wissensbestände aufgegriffen, neu verknüpft und performativ in Szene gesetzt werden – von klassischen Stereotypen über phantasmatische Bedrohungsbilder bis hin zu Vorstellungen einer »jüdischen Physiognomie«. Die Studie macht sichtbar, dass antisemitisches Othering bereits im Kindesalter Ausdruck findet. Ziel ist es nicht, Kinder als Antisemiten zu markieren – ebenso wenig, sie davon per se freizusprechen. Es geht darum, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und zu zeigen, wie sie gesellschaftlich wirksame Deutungen aktiv mitgestalten. Damit leistet die Untersuchung einen grundlegenden Beitrag in der Schnittstelle zwischen Kindheitsforschung und Antisemitismusforschung und eröffnet neue Horizonte für pädagogische und gesellschaftliche Reflexion.

Produktspezifikationen

Autor
Saba-Nur Cheema
Format
gebundene Ausgabe
Sprachfassung
Deutsch
Seiten
265
Erscheinungsdatum
2026-04-30
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Campus

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Artikelnummer m0000TDFS5
EAN 9783593522401
GTIN 09783593522401

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